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4:1 macht Lust auf mehr // SCW gewinnt 4:1

Rene Huneck schnürt gegen TSV Mengsberg einen Dreierpack

Willingen. Verdient verloren? „Klar“, lachte Mario Selzer, Trainer des TSV Mengsberg. „Auch in der Höhe verdient gewonnen“, freute sich Gegenüber Uwe Schäfer über eine „dominante Leistung“ seiner Willinger Elf beim 4:1 (1:1) gegen den Verbandsliga-Rückkehrer.

Die Upländer sollten vom Anpfiff weg Druck machen. „Das ist sehr gut gelungen“, war Schäfer sogar ein Stück weit überrascht, wie gut schon im zweiten Saisonauftritt nach dem 2:2 in Lehnerz die Abstimmung und die Laufwege passten. Das erste Mal schon nach zwei Minuten, als Rene Huneck nach Vorarbeit über Christoph Keindl und Jan-Niklas Albers noch aus kurzer Distanz drüber zielte. Kurz danach startete der vom OSC Vellmar gekommene Mittelstürmer aber seine Torshow. Er nahm das Geschenk dankbar an, als der bedrängte Leon Hakaj einen zu kurzen Rückpass spielte - 1:0 (10.).

Sehr gute Platzverhältnisse

Die Gastgeber blieben bei trotz des vorhergehenden Dauerregens sehr guten Platzverhältnissen im Vorwärtsgang. „Aber der letzte Pass war oft nicht präzise genug“, fand Schäfer den Grund für zunächst fehlende weitere Möglichkeiten. Die Gäste konnten so ihre beiden Viererketten dichthalten. „Wir haben momentan viele Baustellen“, sah Trainer Selzer sein Team offensiv kaum in Erscheinung treten, zumal mit Torjäger Dennis Dorfschäfer unter der Woche sich die siebte Stammkraft verletzt hatte. Da entsprang der Ausgleich durch Lukas Berneburg per Strafstoß denn auch einem langen Verlegenheitspass von Kevin Quehl. Yannick Wilke rief „Torwart“, Eric Kroll blieb weg, aber sein vielleicht zu wenig beschäftigter Keeper kam zu spät und Sibahn Yousef zu Fall (27.).

Die Willinger verloren etwas den Faden, verfielen kurzfristig in die Einfallslosigkeit zu vieler langer Bälle; in Gefahr kamen sie freilich auch nicht. Fünf Minuten vor der Pause gaben sie aber wieder Gas, Florian Heine, Christoph Keindl und Max Ullbrich verpassten ganz knapp die erneute Führung.

Giftpfeile gegen den Schiri

Die war dann in der 49. Minute fällig, als Huneck, von Albers auf die Reise geschickt, von Quehl gefoult wurde und der Hillershäuser selbst vom Punkt traf. Max Ullbrich und Heine verpassten nachzulegen (beides 57.). Die Mengsberger hatten nur eine Möglichkeit in Durchgang zwei - und die hätte fast den erneuten Ausgleich gebracht: Berneburg zielte von der Strafraumkante hauchdünn am langen Pfosten vorbei (65.).

Ansonsten wussten sich die Gäste immer häufiger nur durch Fouls zu helfen, vor allem Keindl musste reichlich einstecken. Obwohl sie froh sein konnten, dass sie nur fünf Gelbe Karten sahen und vollzählig durchspielen durften, haderten sie mit Schiedsrichter Pascal Loschke. „Du kriegst doch dein Würstchen nachher, läuft doch alles“, giftete etwa Selzer nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung des Kasselers. Zuvor hatte der TSV-Coach das „Rot“- würdige Einsteigen von Abwehrchef Dardan Rama gegen Huneck einfach mal zum „Allerweltsfoul“ runtergespielt.

Kroll krönt seine Leistung

Der Torjäger antwortete auf seine Art, mit seinem dritten Treffer. Erst visierte er mit seinem Drehschuss nur den Innenpfosten an (70.), aber 120 Sekunden später verwertete er den genialen Pass hinter die Abwehr vom bärenstarken Eric Kroll, der nur ganz selten auf seiner Position hinten rechts in der Viererkette auftauchte, zum 3:1. Den vierten Treffer markierte Max Ullbrich nach „Vorlage“ von Rama in der 86. Minute aus 20 Metern flach unten ins Eck.

Es war der Schlusspunkt unter eine gute, konzentrierte Leistung, die freilich auch noch Luft nach oben offenbarte. „Wir müssen so weiterarbeiten“, motivierte Schäfer seine Truppe denn auch gleich nach dem Abpfiff. Mittwoch geht es bereits zum Vizemeister SSV Sand - ein ganz anderes Kaliber.

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