Duell der beiden Besten // SCW vs. FC Ederbergland

Hessenpokal-Hit heute(19.30 Uhr) zwischen SC Willingen und FC Ederbergland

Willingen/Allendorf. Es ist das Duell der beiden besten Mannschaften des Kreises. Der SC Willingen und der FC Ederbergland stehen sich heute in der ersten Runde des Fußball-Hessenpokals gegenüber. Anstoß ist um 19.30 Uhr im Hoppecketalstadion.

Nach überwiegend leichten Gegnern und deutlichen Siegen in der Vorbereitung, vom 1:4 gegen Verbandsliga-Neuling VfB Wetter einmal abgesehen, kommt für Uwe Schäfer der Vergleich genau zum richtigen Zeitpunkt. „Das passt 100-prozentig“, sagt der SCW-Trainer eine knappe Vorwoche vor dem Verbandsliga-Start beim 1. FC Schwalmstadt. Eine Mannschaft, gegen die der FCE in der erfolgreichen Hessenliga-Aufstiegsrunde übrigens 1:1 gespielt hat.

Willkommener Härtetest

„Die stehen schon voll im Saft“, ergänzt er mit Blick auf den, wenn auch misslungenen Hessenliga-Auftakt gegen Eintracht Stadtallendorf (1:2). Die Ederbergländer reiht Schäfer von der Spielstärke her ins obere Verbandsliga-Drittel ein, „vielleicht noch ein Stück besser“. Das bedeutet, er wird die Sache aus einer kompakten Defensive angehen. Interessant wird sein, ob das von ihm geforderte schnelle Umschaltspiel schon klappt. Dabei stellt sich auch die Frage, wie die beiden Kreativen Jan-Henrik Vogel und Matthias Bott Seite an Seite im Mittelfeld harmonieren. Das 8:0 im Kreispokal in Bad Arolsen, da kam Urlauber Bott in der zweiten Halbzeit zum Einsatz, erlaubte noch keine abschließende Bewertung. Überhaupt hat Schäfer eine Woche vor Rundenstart die Qual der Wahl, nachdem Christoph Keindl nach seiner Mittelfußprellung wieder schmerzfrei ist und auch Mario Emde seine Probleme in der Kniekehle überwunden hat.

Schäfer hat Qual der Wahl

So fehlt nur Christian Pohlmann nach seiner Knie-OP. „Mal schauen, ob ich noch etwas ausprobiere, oder ob ich mich schon aufs Wochenende einschieße“, wollte sich Schäfer noch nicht zur Startelf äußern. „Da muss ich noch mal eine Nacht drüber schlafen.“ Eigentlich hat Vladimir Kovacevic derzeit einen Wunsch: „Ich möchte endlich mal eine Woche vernünftig trainieren.“ Doch auch in dieser Woche klappt das nur bedingt. Mit 14 Spielern wird er heute ins Upland reisen, der Rest wird trainieren.

Gestern galt noch das Motto: „Köpfe frei bekommen“. Denn die Enttäuschung nach der Pleite gegen Stadtallendorf war deutlich spürbar, zumal am Ende sogar doppelte Überzahl nicht genutzt und in der Nachspielzeit noch ein Elfmeter vergeben wurde. „Wir haben gefühlte 25 Bälle halbhoch in den Strafraum gespielt“, hadert der FCE-Coach. Auch wenn das Freitagspiel in Hadamar klare Priorität hat, will Kovacevic in Willingen einen Sieg.

Kovacevic: Höhere Qualität

„Wir müssen uns da nur so präsentieren, wie wir es können. Wir sind der Hessenligist, wir müssen mehr laufen und die Ballsicherheit haben.“ Den Gegner hat er nicht beobachtet – dazu fehlte schlicht die Zeit. „Unsere Qualität muss auch so reichen.“ Personell gibt es zwei Fragezeichen: Fabian Mohr (Ferse) und Sascha von Drach (Knie).

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