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  • Willingen 16 17
  • MATCHDAY // Samstag, 07.10.2017 - 15:00 Uhr - #hejaSCW/

    schwalmstadt

     vs.

    willingen

     

    2

    :

    3

     

  • MATCHDAY // Samstag, 14.10.2017 - 17:00 Uhr - #hejaSCW

    WILLINGEN

     vs.

    Rothwesten

     

    -

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Nicht in Bedrängnis kommen // SCW vs. Neuhof

Willingen. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel sagte einst schon Bundestrainer Sepp Herberger. Das gilt auch für den SC Willingen, der morgen zu ungewohnter Stunde (18.30 Uhr) in der Verbandsliga Nord den SV Neuhof empfängt. Allerdings hielten sich die Upländer verständlicherweise ein bisschen länger mit dem Pokalcoup am Dienstag auf, immerhin wurde der dritte Hessenligist rausgeworfen.

Das größte Lob kam vom 4:5 (1:1) nach Elfmeterschießen unterlegenen Gegner Teutonia Watzenborn-Steinberg. „Die Willinger haben defensiv unglaublich gut gearbeitet“, sagte Daniyel Cimen, „dagegen haben wir zu wenig Lösungen gefunden“. Fast entschuldigend ergänzte der 32-jährige Ex-Profi, dass er erst am Sonntag als neuer Trainer beim sehr ambitionierten Regionalliga-Absteiger vorgestellt worden war.

Dickes Lob vom Gegner

Fast ein wenig sprachlos war Gegenüber Uwe Schäfer nach dem Schlusspfiff. „Wie wir uns präsentiert haben, das war schon beeindruckend.“ Tiefstehend wurden dem Favoriten über die 120 Minuten nur eine Handvoll guter Chancen erlaubt, gleichzeitig wurde selbst jede Gelegenheit genutzt, um schnell auf Offensive umzuschalten. Und in der Verlängerung, wenn auch in Überzahl, schienen die Platzherren sogar physisch stärker.

Umso ärgerlicher erscheint das 1:2 drei Tage zuvor in der Liga in Bad Soden. „Wir können nicht wie am Dienstag immer 120 Prozent abrufen“, so Schäfer, „aber selbst mit 80 oder 90 Prozent ist mir vor keinem Spiel bange.“ Entsprechend appelliert er an sein Team, morgen wieder die nötige Konzentration und den Willen an den Tag zu legen, „damit die drei Punkte hier bleiben“. Das erscheint auch nötig, denn den Tabellensiebten und Neuhof auf dem 15. (Abstiegs-)Rang trennen nur vier müde Zähler. „Wir wollen vermeiden unnötig in Bedrängnis zu kommen“, unterstrich auch Schäfer die Bedeutung der Partie. Die wird auf Wunsch der Gäste erst so spät angepfiffen. „Unsere Mannschaft arbeitet fast komplett bei einem Paketdienst“, erzählt Alexander Bär, der Sportliche Leiter der Osthessen.

Warnung genug vor der wiedererstarkten Elf um Spielertrainer Radek Görner dürfte das letztjährige Duell im Hoppecketalstadion sein. „Da haben die uns läuferisch und spielerisch an die Wand gedrückt“, erinnert sich der SCW-Coach. Zwar hatte seine Mannschaft 2:0 geführt, aber nach dem 2:2 wurde der K.o.-Schlag nur mit ganz viel Glück vermieden.

Bott und Michel fallen aus

Bleibt noch die Frage, wie die Willinger den Pokalfight am Dienstag weggesteckt haben. „Und zwar vom Kopf und von den Kräften her“, so Schäfer. Fehlen werden Matthias Bott (privat verhindert) und Niklas Michel (Oberschenkelzerrung). Angeschlagen sind unter anderem Daniel Butterweck, Max Ullbrich, Florian Heine und Christoph Keindl. „Dann müssen die anderen eben einspringen“, nimmt der Trainer die zweite Reihe in die Pflicht. „Wir können uns aber so oder so nur selber schlagen.“ Es ist im Fußball eben vieles eine Frage der Einstellung.

  • Jäger
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