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  • MATCHDAY // Samstag, 07.10.2017 - 15:00 Uhr - #hejaSCW/

    schwalmstadt

     vs.

    willingen

     

    2

    :

    3

     

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    WILLINGEN

     vs.

    Rothwesten

     

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Willingern fehlt der letzte Wille // Bad Soden 2:1 SCW

Unnötige 1:2-Niederlage in Bad Soden – Einige gute Chancen sträflich ausgelassen

Willingen. Verbandsligist SC Willingen ist wieder einmal in der Fremde seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden. „Ich bin wirklich angefressen“, machte Trainer Uwe Schäfer nach dem 1:2 (1:1) bei der SG Bad Soden aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Die Niederlage war unnötig, definitiv.“

Die 220 Kilometer lange Anreise ließ der Coach nicht als Entschuldigung gelten. „Wir sind die erste halbe Stunde nur hin und her gelaufen“, fand seine Truppe keinen Zugriff auf den Gegner. Der ging dann auch bereits in der elften Minute in Führung, als Lukas Ehlert am langen Pfosten eine Ecke von Marco Di Maria per Direktabnahme und ungehindert zum 1:0 einschob. Ehlert selbst hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, sein 25-Meter-Schuss rasierte die Querlatte (26.).

Kroll bereitet Heines 1:1 vor

Danach wurden die Gäste endlich besser und fanden ihrerseits langsam den Weg nach vorne. Die erste Gelegenheit bot sich Eric Kroll nach Vorarbeit von Matthias Bott, Torwart Daniel Soldevilla lenkte den 16-Meter-Schuss von halbrechts zur Ecke (31.). Fünf Minuten später aber bereits der Ausgleich. Kroll, der durch den Ausfall von Max Ullbrich und Jan-Henrik Vogel ins Mittelfeld vorgerückt war, eroberte geschickt den Ball, bediente auf der linken Seite Daniel Butterweck und dessen Hereingabe verwertete Florian Heine. Der Torschütze hätte bald danach sogar nachlegen können, aber der Winkel war bei seinem Versuch doch zu spitz, Soldevilla klärte wieder zur Ecke (39.). Die brachte Matthias Bott auf den völlig alleingelassenen Steffen Butterweck, aber der aufgerückte Innenverteidiger setzte das Spielgerät aus elf Metern drüber.

„Die waren spielerisch stärker, aber wir hatten die besseren Chancen“, haderte Schäfer auch nach der Pause mit der wie schon beim 0:0 gegen Johannesberg schlechten Ausbeute dank mangelnder Konsequenz im Abschluss. Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten zwar den Sprudelkickern, aber richtig gefährlich wurde es in der 59. Minute auf der Gegenseite. Nach einer Ecke von Bott kratzte Kevin Demuth für seinen Keeper den Kopfball von Steffen Butterweck noch von der Linie.

Die Bad Sodener leisteten sich jetzt viele Ballverluste im Spielaufbau. Diese nutzten die Willinger für ihr schnelles Umschaltspiel. Aber Heine nach Pass von Kroll zielte drüber (62.) und Kroll selbst setzte den Ball nach einem Konter über Daniel Butterweck knapp am langen Pfosten vorbei (65.). Als dann Heine allein auf Soldevilla zu marschierte, aber im letzten Moment noch geblockt wurde (67.), da war Schäfer endgültig bedient. „Da waren 100-prozentige Chancen dabei, da müssen wir einfach das Tor machen.“

Schäfer: Das tut sehr weh

Wie es geht, das zeigten dann die Platzherren. Zunächst klärte Raphael Mütze einen Ehlers-Schuss auf der Linie (70.), aber dann setzte der beste Bad Sodener mit einem Pass in die Schnittstelle Di Maria ein und der vollendete locker zum 2:1 (76.).

„Erst nach dem Rückstand war der Wille zu spüren, hier auch etwas mitnehmen zu wollen“, ärgerte sich der SCW-Trainer. Seine Mannschaft packte angesichts des nahenden Schlusspfiffs auch die Brechstange aus, aber wirklich gefährlich wurde sie nicht mehr. „Das tut sehr weh, mehr als wenn wir 0:4 oder 0:5 verloren hätten“, war Schäfer sauer. Die Niederlage war unnötig, weil wirklich hausgemacht.

  • Jäger
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