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Heines Gala zur rechten Zeit // SCW 4:1 Dörnberg

SC Willingen müht sich zum 4:1 gegen schwache Dörnberger – Huneck fällt lange aus

Willingen. Es war schon mühsam, aber letztlich doch erfolgreich. Der SC Willingen hat mit dem 4:1 (2:1) gegen den FSV Dörnberg im sechsten Spiel endlich den zweiten Sieg in der Verbandsliga verbucht. Überragender Akteur auf dem Platz war Florian Heine nicht nur wegen seiner drei Treffer.

Christoph Keindl hatte seine Mitstreiter vor dem Anpfiff noch einmal gepusht. „Feuer hier rein, das ist unser Spiel.“ Nur rund 100 Sekunden später setzte der Kapitän höchstpersönlich einen Steilpass auf Florian Heine ab, der vernaschte nicht das einzige Mal Sebastian Plettenberg und schoss zum 1:0 ein. Ein Blitzstart.

1:0 gibt keine Sicherheit

Der gab aber keine Sicherheit, vielmehr präsentierte sich das Mittelfeld voller Löcher und die Abwehr oft reichlich durcheinander. Die Gastgeber konnten nicht an die Leistung vom 2:0-Pokalcoup vom Dienstag anknüpfen. „Damit habe ich leider gerechnet“, hatte Trainer Uwe Schäfer schon vorher ein ungutes Gefühl. „Wir mussten gegen Waldgirmes bis 120 Prozent bringen, da ist es immer schwer auch vom Kopf her wieder umzuschalten.“ Ein Stück weit verunsicherte wohl auch die schwere Verletzung von Mittelstürmer Rene Huneck

Die Gäste, die selbst das 0:6 vom Mittwoch gegen Sand verdauen mussten, ließen sich vom frühen Rückstand nicht beeindrucken, spielten mutig nach vorne. „Wir waren dann besser und der Ausgleich war hochverdient“, sagte FSV-Trainer Dirk Lotzgeselle. Pascal Kemper war zunächst noch an Yannick Wilke gescheitert (20.), aber in der 28. Minute bereitete er per Freistoß das 1:1 vor. Kevin Richter löste sich von Patrick Wissemann und köpfte ungehindert ein.

Der Willinger Innenverteidiger, der für den angeschlagenen Steffen Butterweck in die Startelf gerückt war, machte seinen Fehler aber nur vier Minuten später wett, als er bei einem Freistoß von Matthias Bott aus dem Halbfeld sechs Meter vor dem Tor dem Ball mit der Fußspitze den entscheidenden Tick gab.

Statt zu jubeln war Schäfer stinksauer. „Mein Gott, werdet jetzt endlich wach“, hatte ihn das schwache Spiel vorher überhaupt nicht gefallen - und es wurde nicht besser. So prüfte Daniel Butterweck erst in der 44. Minute wieder Keeper Marius Schaub hinter der sehr wackeligen FSV-Abwehr.

„So konnten wir uns nicht weiter präsentieren“, war Schäfer in der Kabine deutlich geworden. Für Jan-Henrik Vogel brachte er Niklas Michel, dafür rückte Keindl von der Sechser- auf die Spielmacherposition. Die zweite Hälfte begann freilich auch nicht berauschend - bis zur Gala von Florian Heine in der 50. Minute. Er startete über die rechte Seite ein herrliches Solo, versetzte gleich vier Dörnberger, hätte dabei eigentlich zweimal zu besser postierten Nebenleuten abgeben müssen, aber schlenzte das Ding selbst unhaltbar ins lange Ecke. „Wir wussten über diese Bälle auf Heine“, ärgerte sich Lotzgeselle, „aber wir konnten sie nicht verteidigen“.

Zwei Platzverweise für FSV

Die Willinger bekamen über ihre größere Physis das Geschehen gegen die biederen Gäste nun immer besser in den Griff. Fußballerischen Glanz versprühten sie freilich auch weiterhin nur wenig. Als dann Tobias Gunkel gegen den nicht zu bremsenden Heine die Notbremse zog und „Rot“ sah, da war der Widerstand gebrochen. „Das war der Knackpunkt“, haderte Lotzgeselle mit Schiedsrichter Christian Lange aus Arnsberg, „das war niemals eine Rote Karte“. Diese Einschätzung teilten freilich nur wenige der 170 Zuschauer.

Heine legte dann noch nach einem fast waagerechten Abschlag von Yannick Wilke der Marke Manuel Neuer und Kopfballverlängerung von Daniel Butterweck aus vollem Lauf das 4:1 nach (71.). „Es läuft im Moment“, machte der Ex-Altenlotheimer, fast diebisch grinsend, wie gewohnt wenig Aufhebens. Er hätte fast noch mal zugeschlagen, aber frei durch scheiterte er an Schaub (80.). Unschöner Schlusspunkt war die Ampelkarte gegen Florian Müller nach rüdem Frustfoul an Keindl (90.).

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