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Für nächsten Coup steigern // HESSENPOKAL

Willingen heute (19.30 Uhr) gegen Hessenligist Waldgirmes

Von Manfred Niemeier

Willingen. Schlecht gespielt, ja, aber runterziehen lassen, nein. „Es gibt Tage, da klappt nichts“, hakte Uwe Schäfer das 0:3 in Eschwege ab. Vor der Hessenpokal-Partie heute (19.30 Uhr) gegen den SC Waldgirmes mahnte der Trainer des SC Willingen aber auch, „so was darf nicht noch mal vorkommen“.

Es geht dem Bad Arolser darum, dass es fußballerisch mal nicht laufen kann, aber die Einstellung stimmen muss. „Alle müssen merken, dass es so nicht geht.“ Das gilt im Alltagsgeschäft der Verbandsliga, aber ganz besonders heute im Duell gegen den Überraschungsdritten der Hessenliga.

Überraschung der Hessenliga

Eigentlich kommt die heutige Aufgabe ungelegen. Viel wichtiger ist für den Tabellenzehnten das Meisterschaftsspiel am Samstag gegen Dörnberg, zumal der SCW beim kompletten Spieltag am Mittwoch turnusgemäß aussetzt und so in die Abstiegszone rutschen kann. Aber Schäfer stellt klar, „wir spielen zuhause und werden nichts herschenken“. Sein Team sei klarer Außenseiter, „aber wir freuen uns auf das Kräftemessen“. Das tut auch der Gegner.

Die Waldgirmeser sind als Aufsteiger bislang die Überraschung im hessischen Oberhaus, stehen mit zehn Punkten aus fünf Spielen auf Rang drei. „Momentan läuft’s und wir genießen das“, sagt Trainer Daniyel Bulut, der die Mannschaft vor der Runde übernommen hat. „Jetzt wollen wir auch im Pokal weiterkommen, aber es gibt keinen Grund Willingen zu unterschätzen.“ Der Gegner habe auch einige gute Kicker in seinen Reihen, stellvertretend nennt er Rene Huneck. In der ersten Runde gab es ein 2:1 nach Verlängerung beim Mitte-Verbandsligisten; die Willinger setzten sich mit dem gleichen Ergebnis nach 120 Minuten gegen den FC Ederbergland durch.

Mannschaft sinnvoll ergänzt

Ähnlich wie bei den Gastgebern basiert das Erfolgsgeheimnis der Elf aus dem Lahn-Dill-Kreis auf Geschlossenheit und Einsatzwillen. „Natürlich haben wir einige Leistungsträger, aber die sind sich nicht zu schade, für die Mannschaft zu laufen.“ Beispielhaft stehen da zwei Neuzugänge. Der 26-jährige Kian Golafra kam vom SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, den er 2016 als Kapitän in die Regionalliga geführt hatte (und wieder abgestiegen ist). Oder Jurij Gros vom neuen Ligakonkurrenten aus Hadamar, der neben über 200 Hessenliga-Einsätzen beim TuS Koblenz ein Jahr Regionalliga-Luft geschnuppert hat. Beim jüngsten 2:0 gegen Borussia Fulda erzielte der Mittelfeldakteur bereits seinen vierten Saisontreffer. Ansonsten hat Bulut den Kader mit einem halben Dutzend Eigengewächsen aus der Hessenliga-A-Jugend komplettiert.

Die Erfolge in der Meisterschaft machen es dem SCW aus Lahnau einfacher. „Ich muss niemanden schonen oder rotieren“, will der 36-jährige Coach seine stärkste Formation ins Rennen schicken. Dazu zählt auch Tolga Duran, der im Aufstiegsjahr mit zwölf Toren hinter den jetzigen Co-Trainer Leif Langholz (13) die zweitmeisten Treffer erzielt hat. Schumann zurück im Kader

Auch Uwe Schäfer will seine beste Mannschaft dagegenstellen. Wieder zur Verfügung stehen ihm neben Florian Heine und Christoph Keindl auch Tobias Schumann, der aus dem Urlaub zurück ist. Fraglich sind dagegen Max Ullbrich und Daniel Butterweck, die immer noch Knieprobleme haben. Gut möglich, dass das Duo mit Blick auf Samstag geschont werden.

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