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  • MATCHDAY // SAMSTAG, 00.09.2017 - 16:00 Uhr - #hejaSCW

    CSC KASSEL

     vs.

    WILLINGEN

     

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    WILLINGEN

     vs.

    Johannesberg

     

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Eigentor und leerer Akku // SCW 1:1 Eintracht Baunatal

Abstiegsgefährdete Baunataler Eintracht verdient sich Punkt

Willingen. Ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, fand auch keinen. Der SC Willingen musste durch ein Eigentor in der 90. Minute noch das 1:1 hinnehmen, freilich war der Punkt für Eintracht Baunatal in der Verbandsliga-Nachholpartie hochverdient. Nach dem Schlusspfiff gratulierte SCW-Trainer Uwe Schäfer sofort seinem Gegenüber Manfred Katluhn, der sich über den wichtigen Zähler im Abstiegskampf freute. „Glück hat nur der Tüchtige und wir waren heute relativ tüchtig.“ Sein Team zeigte sich von Beginn an einsatzfreudiger und suchte den Weg nach vorn. „Wir waren zu weit weg von den Zweikämpfen und hatten keinen richtigen Willen“, beschrieb Schäfer die erste Halbzeit seiner Truppe. „Man hat gesehen, unser Akku ist leer“, ergänzte er angesichts der vielen englischen Wochen.

Nach vorne fehlte die Präzision, das machte der ansonsten anfälligen Eintracht-Abwehr das Verteidigen relativ leicht. Einzig bei einer Ecke von Matthias Bott kam halbwegs Gefahr auf, da waren aber bereits 35 Minuten gekickt. Auf der anderen Seite waren Niels Willer (6., 23.) und Jan-Philip Schmidt (12.) deutlich dichter an einem Treffer. Den Jubel schon auf den Lippen hatten die Gäste in der 25. Minute, als Schmidt frei vor Yannick Wilke auftauchte, aber der per Fußabwehr glänzend zur Ecke klärte.

„Einen großen Unterschied habe ich nicht gesehen“, meinte Katluhn, „das ganze Spiel lang“. Freilich musste man da die ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn ausklammern. „Wir haben uns zusammengerissen“, sah Schäfer nun eine Richtung Trainingstor wesentlich engagierte SCW-Elf. Vermutlich wäre es eine klare Angelegenheit geworden, wenn Patrick Plonka nicht zweimal frei vor Torwart Lukas Rudolph zweiter Sieger geblieben wäre (46., 48.).

Bald aber suchten auch die Baunataler wieder den Weg nach vorn und bei Wind und Regen entwickelte sich ein Kampfspiel, weiterhin ohne viel Fußball. Eine der wenigen gelungenen Kombinationen bescherte den Willingern aber das 1:0. Florian Heine marschierte über die rechte Seite und seine präzise Hereingabe drückte Daniel Butterweck über die Linie (63.). Hätte er eine Viertelstunde später aus drei Metern die gleiche Konsequenz bei der Vorarbeit von Plonka gezeigt, die Sache wäre gelaufen gewesen. „Das war wie in den Spielen bei Bosporus Kassel und in Melsungen“, ärgerte sich Schäfer über die erneut schlechte Chancenverwertung.

Rot kurz nach Einwechlsung

So blieb der Tabellenviertletzte im Spiel und machte aus seinen insgesamt bescheidenen fußballerischen Möglichkeiten gegen einen nun wieder nachlässigen Gegner das Beste. Wieder war es Yannick Wilke, der gegen Christopher Löbel konsequent zupackte (78.) und Andreas Bürger hatte kurz danach Pech bei seinem Abschluss (80.). Zwei der letzten beiden Szenen waren bezeichnend für die bescheidene und kraftlose Vorstellung der Upländer. Erst köpfte Tobias Schumann nach einem langen Ball Jan Albers an und von dem Verteidiger sprang der Ball zum 1:1 ins eigene Netz (90.). Kurz danach sah Matthias Trachte nach einem rüden Foul von hinten an Tim Kraus glatt „Rot“ – er war noch keine 30 Sekunden zuvor eingewechselt worden.

Von Manfred Niemeier - www.wlz-online.de
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