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  • Willingen 16 17
  • MATCHDAY // SAMSTAG, 00.09.2017 - 16:00 Uhr - #hejaSCW

    CSC KASSEL

     vs.

    WILLINGEN

     

    0

    :

    1

     
  • MATCHDAY // HEIMSPIEL // SAMSTAG, 16.09.2017 - 15:00 Uhr - #hejaSCW

    WILLINGEN

     vs.

    Johannesberg

     

    -

    :

    -

     

„Nicht zurückschrauben“ // SCW vs. TSV Rothwesten

Verbandsliga: Willinger Fußballer wollen Schwung auch gegen Rothwesten mitnehmen

Willingen. Die bekannte Platte läuft immer weiter beim SC Willingen. Auch vor dem Heimspiel gegen den TSV Rothwesten, das am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird, ist von Titelambitions-Druck nichts zu spüren beim Tabellenvierten der Fußball-Verbandsliga Nord. Den Schwung der hervorragenden Saison mitnehmen und schauen, wofür es reicht, ist weiter die Devise, beteuert Uwe Schäfer.

Die Mannschaft bestätigte am Mittwochabend den SCW-Trainer, für den eine funktionierende Defensivarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Upländer – beste Abwehr der Liga – meldeten die drittstärkste Offensive der Klasse ab. Jan Gerbig, Sören Gonnermann, Tim Gonnermann – sie erzielten 34 der 49 Weidenhäuser Treffer. Vorgestern blieben die Adler, die bis dato nur am ersten Spieltag Ende Juli daheim verloren, zum dritten Mal in dieser Runde torlos; dank einer konzentrierten Willinger Defensivarbeit, die Schäfer einen hochzufriedenen Abend bescherte.

Anstrengender April

Dass sich seine Mannen auf den Lorbeeren ausruhen, zumal es ja Sonntag nur gegen den abstiegsbedrohten Tabellenelften geht – diese Gefahr sieht Willingens Coach nicht. „Wir wissen, dass das kein Selbstläufer wird, sondern wir erneut von der ersten Minute an präsent sein müssen.“ Ohnehin hält Schäfer die Fuldataler, auch dank starker Einzelspieler, für besser als ihr Tabellenplatz aussagt. Und sollte er doch eine Spur Überheblichkeit spüren, etwa im Training, kann er an das Remis gegen das abgeschlagene Schlusslicht FC Bosporus erinnern: Freilose gibt es keine in der Verbandsliga.

Weiteres Argument gegen den Schlendrian: Kampf um Stammplätze. Trainer Schäfer freut sich, dass nur die zwei Langzeitverletzten fehlen (Christian Pohlmann, Philipp Ullbrich). Er will den Kader daher auch mal ausreizen. „Wir haben derzeit 17 gute Spieler. Und die werden wir auch brauchen im anstrengenden April.“ In der Tat: Acht Partien stehen bis zum 30. April an – das dürfte zumindest von der Belastung her kein Wonnemonat werden.

„Zweite“ unterstützen

Ungeachtet dessen will das Verbandsligateam wenn eben möglich drei Spieler für die zweite Mannschaft abstellen, auch heute fürs KOL-Spiel in Meineringhausen. Dass es innerhalb der „Ersten“ an der Bereitschaft fehle, in der Reserve auszuhelfen, hat Uwe Schäfer nicht festgestellt. „Über diese Kritik bin ich erstaunt. Wir unterstützten die Zweite regelmäßig, zumal wir selten wie jetzt am Sonntag zeitgleich spielen“, sagt der SCW-Coach, der ab Sonntag in Siegmar Bullik bekanntlich einen neuen Kollegen als Trainer der KOL-Mannschaft bekommt.

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Der Gegner

Für Siewert wäre Punktgewinn wie ein Wunder

Der TSV Rothwesten kommt einfach nicht in die Pötte. Das 0:4 am Mittwoch bei der SV Eschwege war schon die zehnte Saisonniederlage der absiegsbedrohten Mannschaft von Trainer Gerhard Siewert, die als Tabellenelfter weiter nur zwei Punkte Abstand vom ersten Abstiegsplatz hält. „Die Niederlage ist sicher um ein Tor zu hoch ausgefallen aber völlig verdient“, analysiert Siewert die Nachholbegegnung an der Torwiese. Igor Losic scheiterte mit einem Freistoß am Innenpfosten (25.), mehr hatten die biederen Gäste den Platzherren nicht entgegenzusetzen.

Auch für das Gastspiel im Upland gibt sich Siewert nicht gerade zuversichtlich gestimmt. „Wenn wir in Willingen was holen, wäre das ein Wunder. Die können noch in die Meisterschaft eingreifen“, sagt der Trainer. Zwar mag er nicht vorzeitig klein beigeben („Wir versuchen, einen Punkt zu holen.“), nimmt aber schon ein anderes Spiel in den Blick: „Für uns ist dann die Partie gegen Schwalmstadt eher wichtiger und unser nächstes Endspiel.“

Im Team der Rothwestener sind die Einsätze von Nikolaj Eckhardt (krank) und Christoph Reuter (dickes Knie) raglich. Torwart Christoph Herbst ist nach seiner Roten Karte für eine „Notbremse“ beim 1:7 gegen Buchonia Flieden noch für zwei Spiele gesperrt. (r)

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